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CD-Rezensionen & Interviews
Allschools Network schreibt:
Im Film „Wedding Crashers“ ziehen Owen Wilson und Vince Vaughn als uneingeladene Gäste von Hochzeit zu Hochzeit, um das dickste Stück des Kuchens und die heißesten Frauen zu ergattern. MUECA wären gerne das musikalische Äquivalent zu den beiden Störenfrieden. Auch sie tanzen auf den unterschiedlichsten Hochzeiten. Der Erfolgsquotient ist hierbei jedoch deutlich niedriger als bei den beiden Querulanten aus Hollywood.
All der spätpubertäre Spaß am schlechten Benehmen und die Rampensau-Mentalität finden spätestens dann ihr Ende in Ernüchterung, wenn es statt leckerer Torte nur abgestandenen Marmorkuchen und statt willigen Topmodels schlußendlich doch nur berufsjugendliche Botox-Blondinen mit strammen Gang in Richtung der fünf vor der null vorzufinden gibt.
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www.rockszene.de schreibt:
Wenn man der Nienburger Band Mueca eine Sache nicht vorwerfen kann, dann ist das mangelnde Kreativität, bzw. Gleichspurigkeit. Ihr zweites Album mit dem, nicht aussprechbaren, oben abgedruckten Titel, gleicht der Fahrt auf einer sechsspurigen Autobahn. Kreativität und Abwechslung sind ja erst einmal durchaus positive Attribute. Wenn man allerdings überhaupt nicht mehr weiß wo die Reise hingehen soll oder, ob man überhaupt noch in der richtigen Richtung fährt, dann wird´s etwas haarsträubend. Irgendwo zwischen Oldschool-Metal Licks und Hardcore-Shouts, sanften Pop Refrains und ballernden Techno- und Doombeats schlägt man sich nun also durch diesen musikalischen Dschungel...
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Das magascene Hannover schreibt:
was ist denn das? stilistische brüche sind hier programm. wenn ein song der band mueca mal ruhiger beginnt, dann könnt ihr sicher sein, dass es ganz schnell ganz wild und hart wird. das septett besticht auf seinem zweiten silberling (der 1. erschien 2004) mit einer selbstverständlichkeit im überwinden der diversen stile. die jungs wissen, was sie tun! also, wer musikalische überraschungen liebt, der sollte sich diese cd anhören. oder die band live erleben! über
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(8,-) ist die scheibe zu bestellen.
Die "print" Hannover schreibt:
Erst Nienburg, dann die Welt. MUECA sind der große Crosscore-Geheimtipp der Region - und hätten es fast nicht so weit geschafft.
print: Wie geht es euch?
Lars: Im Bezug auf Mueca bin ich sehr froh, dass ich wieder fühlen darf, wie sich „unser Ding“ entwickelt! Das Album hat mich produktiv fast sechs Jahre meines Lebens begleitet. Dafür, dass die Aufnahmezeit so genervt hat, war es eine, wie deutsche Popbands sagten, „geile Zeit“ mit ihr. Ich hätte halt Bock direkt weiter im Studio zu arbeiten, obwohl ich weiß, dass es mir nach spätestens zwei Jahren wieder alles zu krass wäre. Weiterlesen?
OXMOX Hamburgs StadtMagazin schreibt:
Idiosyncrasy, z. dt. die Abneigung, die Eigenart oder die Veranlagung. Von allem etwas steckt in den 11 Titeln des zweiten Studioalbums der ehemaligen Hamburg-Bandcontest-Finalisten. Abneigung gegen das Schubladendenken, eigenartige Soundgefilde und die Veranlagung für musikalische Vielfalt: Kraftvolle Gitarren, treibende Shoutings, groovende HipHop-Parts und streckenweise sogar Oldschool-Punk spiegeln den unerschöpflichen Soundkosmos der Sieben wider. Das Ergebnis mag streckenweise verstörend sein, und gibt sich keinesfalls mit einmaligem Durchhören zufrieden - hat man aber erstmal den Zugang gefunden, entfalten Titel wie das hymnische "Adore" ihre volle Sogwirkung! WERTUNG: 5 von 6 Sterne
Presse-Downloads
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